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 Sicher kommunizieren unterwegs
Dass man inzwischen Programme samt der persönlichen Einstellungen auf einem USB-Stick von einem (Windows-)Computer auf den anderen mitnehmen kann, ist für viele nichts Neues. Auch das Thema Verschlüsselung gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Stellt sich die Frage: Kann ich meine Programme und Daten mitnehmen und von unterwegs sicher kommunizieren? Die Antwort lautet: Ja, und das u.U. sogar besser und kostengünstiger mit Open-Source-Software als mit proprietären Lösungen.

Kurz gesagt liesse sich ein verschlüsselter USB-Stick auf der Basis von www.truecrypt.org
erstellen, auf den im nächsten Schritt Programme installiert werden können, wie man sie z.B. unter www.portableapps.com
findet.

Wenn man zudem www.gpg4win.de
nutzt, hat man sowohl den Stick als auch die Mailkommunikation sowie auf Wunsch jedes ausgehende Dokument verschlüsselt und signiert!

Die gesamte Software kostet <em><strong>*tatarataaaaa*</strong></em> NICHTS! Völlig legal und transparent, weil Open Source. Zudem ist die genannte Software mindestens für Windows, z.T auch für Linux oder für den Mac verfügbar.

Eine VPN-Lösung für die verschlüsselte Verbindung zwischen Arbeitsplatz und Server sollte mit OpenVPN GUI realisierbar sein, allerdings handelt es sich hierbei "nur" um eine Windows-Version.

Ein USB-Stick mit 4GB kostet derzeit ca. 35,00 EUR, einer mit 8GB ist für ca. 75,00 EUR zu haben. Ein weiterer Vorteil: Sollte man eine individuelle Lösung einmal "ausgerollt" haben, liesse sich diese auch ohne Lizenzkosten beliebig duplizieren, um somit, theoretisch, einem ganzen Mitarbeiterstab dieselbe Plattform zu bieten. maschinenunabhängig.

Weitere, gut verständliche Informationen (auch für Geschäftsleute) findet sich auf den Seiten des BSI für Bürger. www.bsi-fuer-buerger.de

 
 Gemeinschaft 4 angetestet
Telefonanlagen auf PC-Basis, Telefonieserver werden von den Marketingstrategen unserer Tage als "Dernier crie" verkauft. VoIP - Voice over IP bzw. Internettelefonie hat im schlechtesten Fall mit Skype zu tun (Für die Unternehmensintegration eigentlich ein "no go"). Im besten Fall mit offenen Standards und Open Source.

Mit Gemeinschaft 4 scheiden sich die Geister sicher so wie bei Gnome2 vs. Gnome3. Das Bedienkonzept ist eben ein gänzlich anderes, als das gewohnte. Dennoch: Der "Fortschritt" hat seine Berechtigung. Das gilt umsomehr, als das Gemeinschaft 4 den Ansatz nach bestmöglicher Sicherheit verfolgt. amooma hatte in 2010 eine Ausschreibung des BSI - Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik - gewonnen. Das kommt nicht von ungefähr.

Das erste Hands-on: Gemeinschaft in eine virtuelle Maschine installiert ... Bootvorgang ... ruckelruckel .... Neustart ... fertig ... Schreck ... eine Stimme ... cooool ... Voiceprompts beim Hoch- und Runterfahren. Da grinst der Integrator!

Die Oberfläche ist nicht eben sexy, aber scheint recht konsistent in der Konfiguration. Man darf gespannt sein, darauf, dass sich die Welten der Versionen 3 und 4 in der für März vorsichtig angekündigten Version 5 treffen. www.amooma.de/gemeinschaft
 
 Die eigene Wolke
Dateien in der Dropbox, Musik bei iTunes, Kontakte und Kalender bei Google und die Bookmarks bei Delicious oder Mister Wong. Wer mal in eine gute alte Zeitung schaut, dem kann es schonmal mulmig werden: Identitätsdiebstahl mutiert zum Breitensport.

Owncloud nutzt einen eigenen virtuellen oder physikalischen Server, zu Hause oder beim Hoster und bietet all die Nettigkeiten des Lebens 2.0 in Eigenregie. Sicher ist auch das eigene Maschinchen nicht vor Angriffen gefeit, das Ziel ist aber wesentlich weniger lohnenswert.

Unser Tipp für den ambitionierten Wolkenverwalter: Ausprobieren! www.owncloud.org

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