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Die Welt ist eine "Google" |
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Verfolgt man die Sendung "neues.spezial" auf 3sat, stellt sich nach einigem Überlegen der Wunsch nach einer Alternative ein. Zugegeben: Die Dienste und Visionen von Google bewegen sich irgendwo zwischen Faszination und Horror. Dennoch oder deswegen ist es gut, wenn man sich auch anderweitig orientiert.
Ein vielversprechender Kandidat, allerdings mit einem völlig anderen Hintergrund könnte semaGER sein. Die semantische Suche liefert als Treffer nicht allein Seiten, in denen genau das eingegebene Suchwort vorkommt. Wikipedia: "Die Semantik ist das Teilgebiet der Sprachwissenschaft, das sich mit der Bedeutung sprachlicher Zeichen befasst". So liefert semaGER eben auch Treffer, die im bedeutungsvollen Umfeld des Suchbegriffs zu finden sind.
Zur Seitenbeschreibung von semaGER heisst es dort: "Die Internetsuchmaschine Semager findet Internetseiten, die dem Gesuchten entsprechen aber nicht zwingend die Suchbegriffe enthalten. Ebenso kann die Suche verwendet werden um verwandte und ähnliche Wörter ausfindig zu machen und ist der Funktion eines Thesaurus somit nicht unähnlich. Im Gegensatz zur Volltextsuchmaschine bei der nur exakt die eingegeben Suchbegriffe gefunden werden, verfolgt Semager den Ansatz stark verwandte Suchbegriffe in die Suchergebnisse mit einzubeziehen." SemaGER vereint in seiner Webseite neben dem Konzept des Semantic Web auch die Ansätze des Web 2.0.
Während semaGER offenbar ein privatwirtschaftliches Projekt ist bietet die Meta-Suchmaschine MetaGer der Leibniz Universität Hannover eine Suche über deutschsprachige Suchmaschinen.
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Was heisst hier kurzfristig? |
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Punkte sammeln kann man in unserer Konsumwelt allerorten. Das gegenseitige übertrumpfen der "Großen" mit Rabatten und Boni kann zuweilen getrost als lästig bezeichnet werden. Kommt dann noch die "Charityposaune" zum Einsatz bin zumindest ich geneigt, die Klappen dicht zu machen.
Gerät die Korrespondenz mit dem kleineren "Prämienpartner" aber wie hier zitiert, möchte ich auf Grund des empfundenen Mangels an Flexibilität am liebsten aus der Haut fahren. Immerhin kam die Antwort nach nur vier Stunden:
An: webmiles-Servicecenter <info@webmiles.de> "Sehr geehrte Damen und Herren, für meine etwa 8.000 webmiles finde ich keine für mich attraktiven Prämien. Kann ich meine Punkte in eine Spende für die Flutopfer in Pakistan umwandeln?"
Antwort: "Guten Tag HErr Naranjo, vielen Dank für Ihre E-Mail. Ebenso wie Sie bedauern wir die Vorkommnisse in Pakistan. Leider ist es nicht möglich kurzfristig weitere Spendenpartner in unserem Prämienshop zu integrieren. Wir bitten um Ihr Verständnis."
Schade. Falls Sie, werter Besucher, spenden möchten, geht das bei der Aktion "Deutschland hilft" einfach und direkt, transparent und vertrauenswürdig. www.aktion-deutschland-hilft.de/de/spendeninfos
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Linux Inhalte nicht kompatibel? |
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Schön, dass es Anbieter gibt, die nicht nur verkaufen wollen, sondern dem potentiellen Kunden auch zusätzliche und faire Infos an die Hand geben wollen. Das trifft naturgemäss nicht immer ins Schwarze. Unsere Mail an Otto:
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit grossem Interesse haben wir die Produktbeschreibung des WeTab (Bestell-Nr.: 76784972) auf Ihrer Internetseite zur Kenntnis genommen. Dort verweisen Sie u.a. auf Ihr Glossar um Begriffe wie "Linux" zu erläutern. [...]
Unter dem Stichwort "Linux" heißt es: "Dies ist ein leistungsfähiges Betriebsprogramm für Computer [...] Preisgünstiger und stabiler als Windows, allerdings nicht mit Windows-Rechnern kompatibel, d. h. Inhalte eines Linux-PDAs können nicht auf einen Windows-PC geladen werden."
Diese Darstellung ist nicht korrekt. Vielmehr sind die *Inhalte* wie Texte, Bilder, Audio- und Videodateien heute sehr wohl auf den gängigen Betriebssystemen Windows, MacOS und Linux konsumierbar und austauschbar. Richtig ist, daß sich die *Programme* der genannten Plattformen für den Normalverbraucher i.d.R. nicht austauschen bzw. portieren lassen. [...]
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie den Passus "Inhalte eines Linux-PDAs können nicht auf einen Windows-PC geladen werden." austauschen würden durch eine Formulierung wie: "Die Programme eines Linux-Computers eines Windows-PC oder eines Apple-Computer sind untereinander nicht austauschbar. Die Inhalte wie Texte, Bilder, Audio- und Videodateien hingegen lassen sich in der Regel über Wechselmedien wie USB-Sticks oder SD-Karten von einem auf den anderen Computer übertragen und dort zumeist auch wiedergeben." www.otto.de
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