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 Firmenvortrag beim EN
Ein bis zweimal im Jahr haben die Mitglieder des Enterprise Network - einem Berliner Netzwerk für Empfehlungsmarketing - die Gelegenheit, ihr Unternehmen in einer Firmenpräsentation vorzustellen. Üblicherweise kommen hierbei auch Aspekte zur Sprache, die gemeinhin als "Randerscheinungen" eingestuft würden.

Im Firmenvortrag vor dem illustren Kreis des EN geht es in "Die große Freiheit" um Open Source und Free Software im Unternehmen. Beleuchtet werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Open Source und Free Software, den Freiheiten die die Modelle gegenüber proprietären Lösungen bieten sowie um die Vorteile aber auch um die Vorurteile im Unternehmen.

Darüber hinaus sollen die Zuhörer angeregt werden, sich ein Bild von den unglaublichen Weiten des "Free Content" zu machen. Am Beispiel von Open Cola soll ausserdem aufgezeigt werden, dass der Community-Gedanke sogar in der Lage wäre micro businesses anzustossen. www.dig-it.de/download/20080415_en_firmenpraesentation_dig_it.pdf
 
 Gemeinschaft 4 angetestet
Telefonanlagen auf PC-Basis, Telefonieserver werden von den Marketingstrategen unserer Tage als "Dernier crie" verkauft. VoIP - Voice over IP bzw. Internettelefonie hat im schlechtesten Fall mit Skype zu tun (Für die Unternehmensintegration eigentlich ein "no go"). Im besten Fall mit offenen Standards und Open Source.

Mit Gemeinschaft 4 scheiden sich die Geister sicher so wie bei Gnome2 vs. Gnome3. Das Bedienkonzept ist eben ein gänzlich anderes, als das gewohnte. Dennoch: Der "Fortschritt" hat seine Berechtigung. Das gilt umsomehr, als das Gemeinschaft 4 den Ansatz nach bestmöglicher Sicherheit verfolgt. amooma hatte in 2010 eine Ausschreibung des BSI - Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik - gewonnen. Das kommt nicht von ungefähr.

Das erste Hands-on: Gemeinschaft in eine virtuelle Maschine installiert ... Bootvorgang ... ruckelruckel .... Neustart ... fertig ... Schreck ... eine Stimme ... cooool ... Voiceprompts beim Hoch- und Runterfahren. Da grinst der Integrator!

Die Oberfläche ist nicht eben sexy, aber scheint recht konsistent in der Konfiguration. Man darf gespannt sein, darauf, dass sich die Welten der Versionen 3 und 4 in der für März vorsichtig angekündigten Version 5 treffen. www.amooma.de/gemeinschaft
 
 Die eigene Wolke
Dateien in der Dropbox, Musik bei iTunes, Kontakte und Kalender bei Google und die Bookmarks bei Delicious oder Mister Wong. Wer mal in eine gute alte Zeitung schaut, dem kann es schonmal mulmig werden: Identitätsdiebstahl mutiert zum Breitensport.

Owncloud nutzt einen eigenen virtuellen oder physikalischen Server, zu Hause oder beim Hoster und bietet all die Nettigkeiten des Lebens 2.0 in Eigenregie. Sicher ist auch das eigene Maschinchen nicht vor Angriffen gefeit, das Ziel ist aber wesentlich weniger lohnenswert.

Unser Tipp für den ambitionierten Wolkenverwalter: Ausprobieren! www.owncloud.org

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