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 Linuxtag 2008
Der LinuxTag 2008 findet vom 28. bis 31. Mai 2008 auf dem Berliner Messegelände statt. Er ist Europas führendes Event für Linux und Freie Software und die gemeinsame Plattform von Unternehmen und Open-Source-Projekten im deutschsprachigen Raum, Europa und Übersee. Die viertägige Veranstaltung vereint Hersteller, Unterstützer, Softwareprojekte und Communities. Der LinuxTag Berlin wird veranstaltet von der Messe Berlin GmbH in Zusammenarbeit mit dem LinuxTag e. V.

Das technische Vortragsprogramm gliedert sich in 25 thematische Tracks, die jeweils ausgewiesene Kenner der Schwerpunkte zusammengestellt haben. Ein Megatrend in diesem Jahr sind mobile Geräte und Telefone, die mit Linux laufen.

Die Vermittlung von Praxiswissen für Anwender und Administratoren stellt einen weiteren Schwerpunkt des LinuxTags dar. So zeigt die Reihe für Systemadministratoren alles Wichtige von der Hochverfügbarkeit über spam- und stressfreie Mailserver, Virtualisierung in der Praxis und redundanten Speicher-Lösungen.

Anwender finden ebenso Nützliches in den beiden Tracks zu OpenOffice sowie zu Weiterbildung und Zertifizierung und können sich anschließend gleich mit einer Vielzahl an LPI-, Ubuntu- und BSD-Prüfungen zertifizieren lassen. /Foto: Martin Emrich LinuxTag e.V.) www.linuxtag.org
 
 Gemeinschaft 4 angetestet
Telefonanlagen auf PC-Basis, Telefonieserver werden von den Marketingstrategen unserer Tage als "Dernier crie" verkauft. VoIP - Voice over IP bzw. Internettelefonie hat im schlechtesten Fall mit Skype zu tun (Für die Unternehmensintegration eigentlich ein "no go"). Im besten Fall mit offenen Standards und Open Source.

Mit Gemeinschaft 4 scheiden sich die Geister sicher so wie bei Gnome2 vs. Gnome3. Das Bedienkonzept ist eben ein gänzlich anderes, als das gewohnte. Dennoch: Der "Fortschritt" hat seine Berechtigung. Das gilt umsomehr, als das Gemeinschaft 4 den Ansatz nach bestmöglicher Sicherheit verfolgt. amooma hatte in 2010 eine Ausschreibung des BSI - Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik - gewonnen. Das kommt nicht von ungefähr.

Das erste Hands-on: Gemeinschaft in eine virtuelle Maschine installiert ... Bootvorgang ... ruckelruckel .... Neustart ... fertig ... Schreck ... eine Stimme ... cooool ... Voiceprompts beim Hoch- und Runterfahren. Da grinst der Integrator!

Die Oberfläche ist nicht eben sexy, aber scheint recht konsistent in der Konfiguration. Man darf gespannt sein, darauf, dass sich die Welten der Versionen 3 und 4 in der für März vorsichtig angekündigten Version 5 treffen. www.amooma.de/gemeinschaft
 
 Die eigene Wolke
Dateien in der Dropbox, Musik bei iTunes, Kontakte und Kalender bei Google und die Bookmarks bei Delicious oder Mister Wong. Wer mal in eine gute alte Zeitung schaut, dem kann es schonmal mulmig werden: Identitätsdiebstahl mutiert zum Breitensport.

Owncloud nutzt einen eigenen virtuellen oder physikalischen Server, zu Hause oder beim Hoster und bietet all die Nettigkeiten des Lebens 2.0 in Eigenregie. Sicher ist auch das eigene Maschinchen nicht vor Angriffen gefeit, das Ziel ist aber wesentlich weniger lohnenswert.

Unser Tipp für den ambitionierten Wolkenverwalter: Ausprobieren! www.owncloud.org

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