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 dig it! wird 15!
Keine schlechte Leistung in einem hart umkämpften Markt, meinen wir. 1985 kamen die ersten "echten" PCs auf den Markt. Marcel Naranjo witterte Morgenluft. Lokale Netze waren noch eine tolle Erfindung. Multimedia war Utopie.

Neben weiteren mehr oder weniger bedeutenden Ereignissen im Jahr 1990, wie der Entwicklung des WWW sowie der Microsoft-Erfindung Windows, wurde am 08. Dezember 1993 die dig it! entertainments Gesellschaft für multimediale Interaktion mbH gegründet.

Der Name, ein Wortspiel, heisst soviel wie "Nimm das!" oder als Frage: "Kannst Du das vertragen?". "to dig" bedeutet (aus/an)graben, erforschen, sich vertiefen. Zusammengeschrieben: digit oder lat. digitus: Finger, Zehe, Ziffer oder Zahl. Digital. IT steht auch für "Informationstechnologie".

Nach oder neben Novell Netware, Microsoft Windows und Apple Mac wird bei dig it! vor allem Open Source und Linux präferiert. So ist gewährleistet, dass die Kunden optimal bedient werden, auch wenn in vielen Projekten heute leider nur Microsoft Monokulturen anzutreffen sind.

Trotz Y2K-Bugs, New-Economy-Blase, Euro-Einführung, Verlängerung der gesetzlichen Gewährleistung, Fernabsatz- und Teledienstgesetz, trotz Rezession, Abmahnwellen und Terrorgefahr, trotz Bundestrojaner und Biometrie. dig it! lebt und sagt "Danke!". Allen Kunden für ihr Vertrauen, den Handelspartnern für Ihr KnowHow, Freunden und Spezialisten für Rat und Tat. Wir freuen uns schon jetzt, auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit in der Zukunft und werden Ihnen auch weiterhin ein verlässlicher Partner sein. Versprochen!

Can you dig it? Yes, we can! We've got the ticket! As and when ...
 
 Gemeinschaft 4 angetestet
Telefonanlagen auf PC-Basis, Telefonieserver werden von den Marketingstrategen unserer Tage als "Dernier crie" verkauft. VoIP - Voice over IP bzw. Internettelefonie hat im schlechtesten Fall mit Skype zu tun (Für die Unternehmensintegration eigentlich ein "no go"). Im besten Fall mit offenen Standards und Open Source.

Mit Gemeinschaft 4 scheiden sich die Geister sicher so wie bei Gnome2 vs. Gnome3. Das Bedienkonzept ist eben ein gänzlich anderes, als das gewohnte. Dennoch: Der "Fortschritt" hat seine Berechtigung. Das gilt umsomehr, als das Gemeinschaft 4 den Ansatz nach bestmöglicher Sicherheit verfolgt. amooma hatte in 2010 eine Ausschreibung des BSI - Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik - gewonnen. Das kommt nicht von ungefähr.

Das erste Hands-on: Gemeinschaft in eine virtuelle Maschine installiert ... Bootvorgang ... ruckelruckel .... Neustart ... fertig ... Schreck ... eine Stimme ... cooool ... Voiceprompts beim Hoch- und Runterfahren. Da grinst der Integrator!

Die Oberfläche ist nicht eben sexy, aber scheint recht konsistent in der Konfiguration. Man darf gespannt sein, darauf, dass sich die Welten der Versionen 3 und 4 in der für März vorsichtig angekündigten Version 5 treffen. www.amooma.de/gemeinschaft
 
 Die eigene Wolke
Dateien in der Dropbox, Musik bei iTunes, Kontakte und Kalender bei Google und die Bookmarks bei Delicious oder Mister Wong. Wer mal in eine gute alte Zeitung schaut, dem kann es schonmal mulmig werden: Identitätsdiebstahl mutiert zum Breitensport.

Owncloud nutzt einen eigenen virtuellen oder physikalischen Server, zu Hause oder beim Hoster und bietet all die Nettigkeiten des Lebens 2.0 in Eigenregie. Sicher ist auch das eigene Maschinchen nicht vor Angriffen gefeit, das Ziel ist aber wesentlich weniger lohnenswert.

Unser Tipp für den ambitionierten Wolkenverwalter: Ausprobieren! www.owncloud.org

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