Ihre elektronische Bewerbung beweist Kompetenz! |
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Gerade kleinen Firmen erscheint es lästig, unaufgefordert zugesandte Bewerbungsunterlagen wieder zurückzuschicken. Kein Wunder also wenn Sie als BewerberIn extra frustriert werden, weil Sie keine Antwort erhalten.
Auch die Bearbeitung Ihrer Bewerbung erfordert Zeit und Geld für das (persönliche) Antwortschreiben, das Ausdrucken, den Umschlag und das Porto. Schliesslich muss der Brief noch zum Briefkasten.
Machen Sie es dem Empfänger leicht und beweisen Sie Kompetenz: Gerade wenn Sie sich als Azubi oder MitarbeiterIn für einen Medien- oder IT-Beruf bewerben, wäre es doch toll, wenn Sie Ihre Bewerbung gekonnt per E-Mail schicken.
Die Programme, die Sie benötigen, gibt es kostenlos!
* Selbst wenn Sie keinen eigenen Computer haben, sollte das nicht so schwierig sein. Sie brauchen im Prinzip nur einen USB-Stick, auf den Sie Ihre Daten speichern. Selbst der günstigste USB-Stick reicht allemal . Die Mails können Sie schliesslich auch im Internetcafé verfassen.
* Bereiten Sie sich vor! Sammeln Sie Adressen. Nehmen Sie sich dann einen Tag in der Woche zum Schreiben von Bewerbungen. So schreiben Sie vielleicht 5-10 Bewerbungen pro Woche. Das ist besser als einmal 30 im Monat. Achten Sie darauf, dass Ihre Bewerbung am Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag ankommt.
* Ideal ist auf jeden Fall, wenn Sie bei Ihrem zukünftigen Ausbildungsbetrieb oder Arbeitgeber evtl. vorher kurz anrufen um sich nach dem Namen des Ansprechpartners und/oder der Mailadresse erkundigen.
* OpenOffice kann, im Gegensatz zu MS-Word, prima Textdateien erstellen und ... als PDF-Datei speichern. PDF-Dateien lassen sich auf beinahe allen Computern mit kostenlosen Programmen öffnen und Sie bergen für den Empfänger keine Virengefahr.
* FreePDFXP ist ein "virtueller" Drucker für Windows. Einmal installiert kann man aus jedem Programm heraus in pdf-Dateien drucken.
* Ihren Lebenslauf, Ihre Zeugnisse oder Arbeitsproben können Sie ebenfalls in je ein Office-Dokument einfügen und als PDF exportieren.
* Wenn Sie Fotos machen (lassen), bekommen Sie diese heute oft schon als digitales Bild. Der nette Fotoladen von nebenan kopiert Ihnen das Bild sicher auch auf Ihren Datenstick.
* Benennen Sie die einzelnen Dateien sinnvoll. Verwenden Sie keine Leer- und Sonderzeichen. So kann der Empfänger gleich sehen, was ihn (oder sie) erwartet und die Dateien sollten sich ohne Probleme an den allermeisten Computern öffnen lassen, z.B.:
- martin_mustermann_lebenslauf.pdf
- martin_mustermann_zeugnis_praktikum_firmaxyz.pdf
- martina_mustermann_passfoto.jpg
* Achten Sie auch auf die Dateigrössen. Ihre Mail sollte alles in allem auf gar keinen Fall mehr als 1MB haben!
* Ihr Anschreiben sollten Sie direkt in die Mail schreiben, ohne HTML und nicht als Office-Dokument (auch nicht als PDF) anhängen. Hier ist weniger mehr! Zur Vorbereitung können Sie das Anschreiben in einem einfachen Texteditor verfassen und dann in den Mailkörper einfügen.
* Schreiben Sie auch in Ihre elektronische Bewerbung unbedingt Ihre vollständige Anschrift und nochmals Ihre Mailadresse rein. Ggf. sollten Sie auch Ihre Handynummer nennen.
* Wählen Sie eine persönliche Ansprache. Nehmen Sie Bezug auf Ihren Anruf und belegen Sie Behauptungen: "Ich habe Ihre Anzeige in der Zeitschrift XY gesehen." oder "Ich bin auf Ihre Homepage gelangt, als ich in der Suchmaschine XY nach Ausbildungsbetrieben gesucht habe". Das schmeichelt!
Wenn Sie Fragen haben oder nicht sicher sind, ob Sie unsere wohlgemeinten Hinweise richtig verstanden haben, können Sie uns gern anrufen oder noch besser ... schreiben Sie uns ein E-Mail ;-)) Viel Erfolg!
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