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 glossar
Hier finden Sie Hilfe zu Abkürzungen und Fachbegriffen
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 RAID - Redundant Arrays of Expencive Disks
Standardisierung von Optionen zur Verbesserung der Fehlertoleranz, 5 definierte Level bieten unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten. Bei RAID-Systemen steht die Sicherheit von Festplatten-Daten im Vordergrund. Ein RAID-System ist in der Lage, Daten redundant zu speichern, also auf mindestens einer weiteren Festplatte nochmals abzulegen.
 RAID 0 - Redundant Array of Inexpensive Disks
Dieser Typ steht für ->Stripping. Mehrere kleinere ->Laufwerke werden zu einem großen logischen Laufwerk zusammengefaßt. Dabei werden jeweils kleine Blöcke auf verschiedene ->Festplatten geschrieben bzw. gelesen. So erhält man einen größeren Datendurchsatz, aber keine höhere Datensicherheit, sondern im Gegenteil: Fällt eine der ->Festplatten aus, kann auf alle Daten nicht mehr zugegriffen werden. Von einem Sicherheitslevel kann also nicht die Rede sein.
 RAID 1 - Redundant Array of Inexpensive Disks
Dieser Typ steht für ->Mirroring: Hier werden alle Dateien eines ->Plattenlaufwerks (oder eines ->RAID-0-Sets) auf eine zweite ->Festplatte (oder ein zweites ->RAID-Set) geschrieben. Fällt eine Platte oder ein Set aus, kann trozdem weiterhin auf den Datenbestand zugegriffen werden. Die Schreibleistung erhöht sich nicht, die Leseleistung kann sich jedoch maximal verdoppeln.
 RAID 2 - Redundant Array of Inexpensive Disks
Wie bei ->RAID 0 werden die Daten bitweise auf die Laufwerke des Stripe-Sets aufgeteilt, es werden aber mehrere zusätzliche Laufwerke als Fehlerkorrektur-Laufwerke benutzt. Auch wenn zwei Laufwerke ausfallen, kann noch immer auf die Daten zugegriffen werden. Hier gilt wie bei ->RAID 0, daß nur bei größeren Schreibzyklen eine höhere Performance erreicht werden kann.
 RAID 3 - Redundant Array of Inexpensive Disks
Ersetzt die Fehlerkorrektur-Laufwerke durch ein einzelnes Parity-Plattenlaufwerk. Der ->Stripping-Faktor ist ein einzelnes ->Byte. Die Leseleistung ist nur bei langen Transfers gut, bei kurzem Lesen und allgemein beim Schreiben ist RAID 3 nicht besonders schnell, da vor dem Schreiben mehrere Lesezugriffe erfolgen müssen.
 RAID 4 - Redundant Array of Inexpensive Disks
Hier ist der ->Stripping-Faktor ein Block (oder mehr). So ist der Lesezugriff auch bei kleinen Transfers besser, beim Schreiben jedoch nicht besonders schnell.
 RAID 5 - Redundant Array of Inexpensive Disks
Im Gegensatz zu ->RAID 4, wo bei jedem Schreibzugriff auf die Parity-Disk zugegriffen werden muß, sind beim RAID 5 die Parity-Dateien auf alle Laufwerke verteilt, so ist RAID 5 beim Lesen und Schreiben längerer Transfers besser als ->RAID 4.
 RAM - Random Access Memory
Als schnelles Kurzzeitgedächtnis fungiert der Haupt- oder Arbeitsspeicher des PC, als RAM bezeichnet. Beim ->booten oder Hochfahren lädt er alle Programme, auf die er ständigen Zugriff hält, z. B. das Betriebssystem.
 Relationale Datenbank
Datenbank, bei der die Informationen in Form von Tabellen gespeichert sind, zwischen denen Beziehungen bestehen können. Die häufig zusammen mit ->PHP verwendete Datenbank ->MySQL ist eine relationale Datenbank.
 Relaunch
Eine umfassende Überarbeitung eines bereits bestehenden Internetauftritts und/oder eine tiefgreifende Neuorientierung bzw. -ausrichtung des Angebotes. Meist auch mit einem verstärkten Werbeeinsatz für den Internetauftritt verbunden.
 Remote Access - (engl. Zugriff von außen)
Bezeichnet den Zugriff von außen, z. B. dem ->Home-Office, auf das Netzwerk in der Firmenzentrale - und umgekehrt.
 Remote-Printer, -Drucker
Hierbei handelt es sich z. B. um weniger leistungsstarke aber geräuscharme Arbeitsplatzdrucker. Diese, an einem einzelnen Arbeitsplatz angeschlossenen Drucker, geben die vom ->Printserver verwalteten Druckaufträge der lokalen und anderer Arbeitsplätze aus. So ist z. B. eine Arbeitsgruppe mit nur einem Remote-Printer hinreichend ausgestattet. Allerdings muß derjenige EDV-Arbeitsplatz, an dem der Remote-Printer physikalisch angeschlossen ist auch eingeschaltet bleiben, solange der Remote-Printer verfügbar sein soll.
 Repository
Sammelstelle für Daten, deren Verarbeitung bspw. für SCP relevant sind.
 Residenter Virus
Software, die nach Aktivierung bis zum Ausschalten des Rechners im Arbeitsspeicher aktiv bleibt.
 Ressourcen
Personal, Maschinen, Material, Werkzeuge und Vorrichtungen, die für die Auftragsabwicklung benötigt werden und die Engpässe im Fertigungsprozess darstellen können.
 RFC - Request For Comments
Dokumente, die durch schriftliche Dialoge und Stellungnahmen entstanden sind, welche das IAB (Gruppe der ->IETF) organisiert hat. Internet-Standards haben sich in ihrem Kern oft aus Meinungsaustausch und Stellungnahmen herauskristallisiert, die als RFCs gesammelt worden sind.
 RIP
"Rastered Image Processor".
Der RIP übersetzt die vom Computer erhaltenen Informationen in ein Rasternetz von Punkten, welches dann vom Drucker gelesen und aufs Papier gebracht wird. Man unterscheidet hardware- und softwarebasierte RIPs. Beim Großformatdruck werden für unterschiedliche Anwendungen Verschiedene Software-RIPs verwendet.
 RIP - Routing Information Protocol
verwendet Entfernungsvektor-Algorithmen zur Bestimmung der Routen. TCP/IP und IPX unterstützen RIP
 RISC - Reduced Instruction Set Computer
Konstruktionsweise von Microprozessoren, für die ein relativ kleiner Be- fehlssatz zur Verfügung steht, um die Verarbeitungskapazität und -geschwindigkeit zu verbessern
 ROM - Read Only Memory
Ein Read Only Memory ist ein Baustein, auf dem Informationen dauerhaft gespeichert ist. In solchen Bausteinen ist z.B. das BIOS eines Rechners gespeichert.
 Routing
Routing sorgt dafür, daß ankommende Verbindungen automatisch an das richtige ->Endgerät geschaltet werden. Eine ->TK-Anlage mit Fax-Routing erkennt z. B. automatisch eingehende Faxe und leitet sie auf ein vorher festgelegtes Faxgerät. Wenn dieses Faxgerät besetzt ist, kann automatisch auf das nächste freie Faxgerät weitergeleitet werden.
 Rückwärts-Terminierung
Verfahren zur Terminplanung vom Endzeitpunkt (z. B. Liefertermin) aus.
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