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 glossar
Hier finden Sie Hilfe zu Abkürzungen und Fachbegriffen
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 UART - Universal Asynchronous Receiver Transmitter
Bauelement, das die für eine asynchrone serielle Datenübertragung erforderlichen Sende- und Empfangseinheiten enthält
 UDO
Mit Ultra Density Optical (UDO) wird der blaue Laser Einzug in die Datenspeicherung halten. Auf Basis des Phase-Change-Aufzeichnungsverfahrens können einmal und wieder beschreibbare Medien gefertigt werden. In der ersten Generation beträgt die Speicherkapazität 30 GByte, Cartridges mit 60 und 120 GByte sind in planung. Die Medienkosten sollen zur Produkteinführung bei zwei Dollar pro GByte liegen. die Lebensdauer der Datenträger wird mit 50 Jahren veranschlagt.
 UMTS - Universal Mobile Telecommunications Systems
UMTS, das durch die spektakuläre Lizenzversteigerung in Deutschland und in anderen europäischen Ländern Schlagzeilen machte, soll das jetzige ->GSM-System ablösen. Es ist ein technischer Kompromiß zwischen Ericsson und Nokia auf der einen und Siemens, Bosch, Motorola, Alcatel, Nortel, Sony und Italtel auf der anderen Seite. UMTS sieht zwei Kernkomponenten vor: Funknetz und Trägernetz. Das Funknetz besteht aus den Mobilgeräten und der Basisstation, zwischen denen per Funkübertragung kommuniziert wird. Das Trägernetz verbindet die Basisstationen untereinander und schafft Verbindungen zum ->ISDN-Netz und ins Internet. Eine Bandbreite von 5 MHz und ein spezielles Übertragungsverfahren (CDMA, Code Division Multiple Access) sollen die Übertragungsrate auf 2 MBit/s erhöhen. Das UMTS-Funknetz ist in hierarchische Versorgungsebenen unterteilt, die unterschiedliche Transfergeschwindigkeiten zulassen. Makroebene: mindestens 144 KBit/s bei einer maximalen Bewegungsgeschwindigkeit des Endgerätes von 500 km/h - zum Beispiel im ICE. Mikroebene: 384 KBit/s bei einer Bewegungsgeschwindigkeit von maximal 120 km/h. Pikozone: 2 MBit/s bei maximal 10 km/h. UMTS ist damit bis zu 30mal schneller als ISDN (64 Kbit/s) und bis zu 200mal schneller als heutige GSM-Handys (9,6 KBit/s). Daneben unterstützt es verschiedene Transportprotokolle, etwa ->WAP und GSM. Deutschland gehört zu den Vorreitern des neuen Mobilfunkstandards, bereits 2002 soll UMTS hierzulande eingeführt werden, ein Jahr nachdem Japan ans Netz gegangen ist.
 UNC - Universal Network Convention
Allgemeingültige Namenskonvention für Netzwerkressourcen
 UNICS - uniplex information and computing service
UNIX, Betriebssystem
(HP-UX, AIX und weitere sind "Dialekte" von Unix)
 Upload - (engl. hochladen)
Die Übertragung von Dateien vom ->Client auf den ->Server.
 UPS - Uninterruptable Power Supply
unterbrechungsfreie Stromversorgung ->USV
 URI - Uniform Resource Identifier
Ein allgemeinerer Begriff als der der ->URL. Die URI enthält neben der Adresse des gewünschten Dokuments auch noch eventuelle Parameter.
 URL - Uniform Resource Locator
Adressierverfahren im Internet, meist im Bezug auf Webseiten verwendet. Jede Webseite hat eine eigene, unverwechselbare URL, sie beginnt mit ->http://
 Urlader - Bootstrap Loader
Firmaware, Software auf dem Mainboard für die Anweisung, den POST des
BIOS auzuführen
 US-GAAP / IAS - Bilanzierungs-Standards für den neuen Markt
US-Firmen erstellen Ihre Bilanzen meist nach US-GAAP (Generally Accepted Accounting Principles). Im Gegensatz zum HGB folgt US-GAAP nicht dem Prinzip der kaufmännischen Vorsicht und bewertet daher die Aktiva höher. Der US-Methode ähnlich ist die konkurrierende Rechnungslegung nach IAS (International Accounting Standards), die für börsennotierte Firmen mit Sitz in einem EU-Land ab 2005 verbindlich sein wird. AGs am neuen Markt müssen bereits nach einem der beiden Standards bilanzieren.
 USB - Universal Serial Bus
Standard der Firma Intel, mit dem über preiswerte serielle Leitungen Zusatzgeräte am PC angeschlossen werden können. Der USB steuert bis zu 127 Geräte mit 12 Mbps an.
 USB OTG
Um USB 2.0 an mobile Geräte anzupassen, wird derzeit die Variante USB OTG (On the Go) entwickelt. Sie überträgt Daten mit derselben Durchsatzrate wie USB 2.0, kommt aber mit kleineren Steckverbindungen aus. Auch wird die Stromversorgung nicht mehr über das Verbindungskabel bereitgestellt. Dadurch sollen einfache Peer-to-Peer-Verbindungen zwischen Mobiltelefonen, Handhelds, Druckern und Kameras möglich werden. Derzeit wird USB OTG gerade in Chipsätze für mobile Geräte integiert.
 User - (engl. Anwender, Benutzer)
Die Netzwerkbenutzer müssen als autorisierte "User" im Netzwerkbetriebssystem zunächst definiert werden. Dieser Vorgang geschieht einmalig für jeden Benutzer. Standardwerte sollten vorab definiert werden. Hierzu gehören außer dem eindeutigen Systemnamen auch der "bürgerliche" Name des Benutzers. Spezifische persönliche Daten sind nicht notwendig, können ein EDV-System aber "menschlicher" gestalten, indem am Geburtstag eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin eine kleine Melodie ertönt, wenn er oder sie sich am Netzwerk anmelden.
 User-LogIn-Script - (engl. Benutzer-Einwahlbeschreibung)
Das User-LogIn-Script wird nach dem ->System-LogIn-Script bzw. Behälter-LogIn-Script ausgeführt und ist anwenderspezifisch. Der ->User/Anwender kann anhand seines Namens und Passwortes z. B. eine Geburtstagsmelodie vorgespielt bekommen oder die "General"-Anwendung, z. B. das Menüsystem mit individuellen Voreinstellungen starten.
 USV - Unterbrechungsfreie Stromversorgung
Der wirklich sichere und unterbrechungsfreie Betrieb von sensiblen Komponenten wie ->Servern oder ->Speichersystemen ist nur dann gegeben, wenn diese über eine USV-Anlage mit Strom versorgt werden. Dabei gelten ->Online-USV-Systeme seit geraumer Zeit als erste Wahl. Eine Störung der Stromversorgung im Bereich des ->Fileservers kann bei nur einem einzigen Ausfall nicht abschätzbare Datenverluste zur Folge haben. Die meisten Datenausfälle entstehen durch unmerkliche Schwankungen im Stromversorgungsnetz und nicht etwa durch Totalausfälle. Eine interaktive Pufferung mit Hilfe einer USV, zumindest im Bereich der ->Server und ->Hosts, schafft hier die beste Abhilfe. Gegen den Ausfall des im Server eingebauten Netzteils zur Stromversorgung empfiehlt es sich, auch dieses (wie schon die Datenträger) derart redundant zu gestalten, daß der Ausfall einer Komponente zwar einen Alarm auslöst, nicht jedoch den Betrieb zum Stillstand bringt. Moderne ->Hot-Plug-Systeme erlauben den Austausch des defekten Teils im laufenden Betrieb. Ferner sollte man darauf achten, daß nicht alle Geräte an einem Versorgungsstrang hängen. Eine USV ist außerdem wichtig (ggf. redundante USV an separaten Netzteilen), um die permanente Datenverfügbarkeit sicherzustellen. Trotzdem darf die herkömmliche Datensicherung nicht vernachlässigt werden. ->RAID schützt nicht vor versehentlichem Löschen. Auch ist eine Terminierung mit aktiven ->Terminatoren innerhalb der ->SCSI-Chain besser, da der Datenverlust minimiert wird.
 UTC - Universal Time Coordinated
entspricht der Greenwich Mean Time, sie ist die Zeitbasis für alle UNIX-Rechner.
 UTP
Ungeschirmtes Twisted-Pair-Kabel
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