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 Betriebssystem
ist die wichtigste Software des Computers. Mit ihrer Hilfe kann der Benutzer seinem System Befehle erteilen und die Antwort erhalten.

Das Betriebssystem stellt also die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine dar.

Moderne Betriebssystem verfügen über eine grafische Oberfläche, dem Graphical User Interface (GUI).

Die meisten grafischen Benutzeroberflächen simulieren einen Schreibtisch, auf dem sich Ordner, Papierkorb und andere "handhabbare" Objekte befinden.

Der Benutzer kann durch direktes Zeigen und Bewegen der simulierten Objekte den Computer steuern und erhält dabei auch immer ein optisches Feedback von dem, was er bzw. was das System gerade macht.

Intuitiv wird die Bedienung dadurch, daß die simulierten Objekte der vertrauten Erfahrungswelt des Anwenders entstammen.

Im Wesentlichen geht es bei den Betriebssystemen um "Ordner" oder "Verzeichnisse" und "Dateien" und den Umgang mit ihnen.

Der Ordner oder das Verzeichnis (das ist beides dasselbe) ist eine Art Container-Objekt wie im echten Leben, das weiter Objekte enthalten kann. Ein Ordner kann weitere Ordner enthalten, vergleichbar mit einem Register.

Damit ist es möglich, eine Abbildung eines Raumes vorzunehmen, in dem Regale stehen, darin Ablagemappen und darin wiederum Register.

Die Datei ist eine Art Blatt-Objekt, ein Brief, ein Foto, ein Video- oder Audio-Clip etc. Die Dateien beinhalten keine weiteren Objekte. Allerdings kann in einer Datei sehr wohl ein Verweis zu einer anderen Datei enthalten sein.
 
 Micosoft DOS
10012.jpgDie ersten Personal Computer und auch fortgeschrittene Unix-Rechner mit einer Bildschirm-Konsole wurden mit einer Befehlszeile bedient.

Die Befehle und ihre Parameter mussten auswendig gewusst und eingetippt werden. Einfache Befehle bestanden und bestehen nur aus einem "Wort". In der Abbildung sieht man den Befehl "dir", der den PC anweist, das Directory - den Verzeichnisinhalt - aufzulisten.

Der Kopier-Befehl "copy" benötigt z.B. als Parameter die Angabe von Quelle und Ziel.
 Microsoft Windows
10013.jpgMicrosoft Windows ist heute zu einem Synonym für grafische Benutzeroberflächen geworden.

Die Entwicklung eines solchen GUI (Graphical User Interface) geht aber nicht auf die Firma Microsoft zurück.

Die Firma XEROX gilt als der eigentliche Erfinder von Maus und GUI. Die Firma Apple verwendete als erste die grafische Oberfläche in Ihrem Computer "Lisa".

Die Abbildung zeigt einen Windows 95-Desktop als Vergleich zum MacOS-Desktop. Die Unterschiede sind nicht sehr gross:
 Apple Mac OS
10014.jpgGut, dass es auf der Welt keine Monokulturen gibt. Während des gesamten Kurses sind wir immer nur auf die Komponenten des PC eingegangen.

Im Wesentlichen besteht auch der Mac oder Apple, wie er liebevoll genannt wird, aus sehr ähnlichen Komponenten wie ein PC. Da sie aber eben nur ähnlich sind, benötigen sie auch ein ähnliches und eben nicht das selbe Betriebssystem.

MAC OS steht für Operating System für den Mac und stellt dem Anwender eine grafische Benutzeroberfläche wie Windows zur Verfügung. Es ist wohl Geschmacks- oder Gewöhnungssache, welchen Rechner man bevorzugt.
 GNU/Linux
10015.jpgDer Kern des Betriebssystems Linux wurde vom finnischen Studenten Linus Thorvalds entwickelt. Die Benutzeroberfläche entspricht in etwa der von DOS.

Damit der "normale" Anwender den Komfort erhält, den er von Windows und vom Mac kennt, wurden Oberflächen wie Gnome oder KDE entwickelt.
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