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 Dynamic Host Configuration Protocol - DHCP
Es muß eine Route für die Broadcast-Adresse auf dem Netzwerk-Interface definiert sein, das das DHCP-Protokoll abwickelt. Bei Servern mit mehreren Netzwerkkarten kann das auch bedeuten, daß mehrere Broadcast-Routen existieren müssen.

Eintrag in /etc/route.conf bzw /etc/init.d/network
route add 255.255.255.255 eth0

Editieren von /etc/hosts und hinzufügen folgender Zeile:
255.255.255.255 broadcast

Eine leere Datei /etc/dhcpd.leases anlegen, sonst meckert der DHCP-Daemon.
touch /etc/dhcpd.leases

Bearbeiten von /etc/dhcpd.conf

Eine sehr umfangreiche und profunde Anleitung findet sich unter
http://www.pro-linux.de/work/server/andere/dhcpd.html
 Domain Nameserver - DNS
auch named (name-Daemon) oder bind verfügt über eine Konfigurationsdatei /etc/named.conf

Hier sind alle verwalteten Domains einzutragen.

Darüber hinaus gibt es in /var/named für jede Domain eine Datei mit folgender Struktur:
dig-it-berlin.de. 86400 IN SOA dns1.dig-it.de. hostmaster.dig-it.de. (
2001091700 ;serial
28800 ; refresh
7200 ; retry
604800 ; expire
86400 ) ; minimum

IN NS dns1.dig-it.de.
IN NS dns2.dig-it.de.

mail IN A 123.123.123.123
www
IN A 123.123.123.123

dig-it.de. IN MX mail.dig-it.de.

nach Änderungen ist der named neu zu starten mit
/etc/init.d/named restart
 File Transfer Protocol - FTP
Einen einfachen sichere FTP-Server kann vsftpd bieten.

Installation per apt:

apt-get install vsftpd

Konfiguration:

/etc/vsftpd/vsftpd.conf

Einbinden von virtuellen Unterordner:

mount --bind olddir newdir
 Telnet
 Proxy
 Lightweight Directory Access Protocol - LDAP
In grösseren Netzen oder bei dem Wunsch eines SingleSignOn, also der einmaligen Anmeldung im Netz empfiehlt sich LDAP als zentrales Verzeichnis für die "Objekte" in einem Netzwerk. In einem ersten Schritt wird der LDAP-Server aufgesetzt um die Daten halten zu können. Anschliessend können die Dienste so umgestellt werden, dass Sie sich anstatt an den gewohnten Dateien künftig an der LDAP-Datenbank die notwendigen Daten beschaffen.

So sind nach einer entsprechenden Umstellung die Benutzernamen nicht mehr in der Datei passwd zu finden und die Passwörter nicht mehr in der Date passwd. Stattdessen befinden sich die gesuchten Informationen im LDAP-Speicher.

Als sehr hilfreich für die Konfiguration hat sich http://unixpages.org/openldap-ger.html
erwiesen.

<b>Server Konfiguration - slapd.conf</b>
database ldbm
suffix "dc=[MEINE-DOMAIN],dc=[DE]"
rootdn "cn=Manager,dc=[MEINE-DOMAIN],dc=[DE]"
rootpw geheim
directory /usr/lib/ldap


<b>Starten des Servers</b>
/etc/init.d/ldap start


<b>Erstbestückung des Verzeichnisses - beispiel.ldif</b>
dn: dc=[MEINE-DOMAIN],dc=[DE]
objectclass: dcObject
objectclass: organization
o: [MEINE ORGANISATION]
dc: [MEINE-DOMAIN]

dn: cn=Manager,dc=[MEINE-DOMAIN],dc=[DE]
objectclass: organizationalRole
cn: Manager

Anschliessend ist mit dieser beispiel.ldif der Server zu "bestücken" und die ldif-Datei ins ldbm-Format zu konvertieren.
ldapadd -x -D "cn=Manager,dc=[MEINE-DOMAIN],dc=[DE]" -W -f beispiel.ldif

Prüfen mit
ldapsearch -x -b \'dc=[MEINE-DOMAIN],dc=[DE]\' \'(objectclass=*)\'


<b>Admin-Tool</b>
Damit ist der Server ersteinmal lauffähig. Jetzt kann mit einem übersichtlichen Verwaltungswerkzeug hantiert werden:
http://phpldapadmin.sourceforge.net


Nach dem Entpacken in ein Verzeichnis unterhalb des Web-Servers muss die Konfiguration in der Datei config.php angepasst werden:
['name'] = '[ANZEIGENAME]';
['host'] = '[SERVER][/server].[MEINE-DOMAIN].[DE]';
['base'] = 'dc=[MEINE-DOMAIN],dc=[DE]';

Alle weiteren Schritte sollten sich jetzt aus dem phpLDAPadmin heraus erledigen lassen.

[0.5]

Die Beschreibung der Verbindung zwischen LDAP und Samba findet sich bei http://www.mykleines.de/netzwerker
und
http://home.rhein-zeitung.de/~wwilhelm/smbsoftware.shtml

Für das gewöhnliche Login unter Linux: http://www.linuxnetmag.com/de/issue7/printm7authldap1.html
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